Medikamente

Was sind Psychopharmaka?

„Psychopharmaka“ ist die Sammelbezeichnung für alle psychotropen Substanzen, die die Aktivität des Zentralnervensystems beeinflussen und eine Wirkung auf die psychischen Funktionen haben.

Zu den Psychopharmaka zählen Antidepressiva, Neuroeleptika, Tranquilizer, aber auch Sedativa, Schlafmittel und Lithium.

Die sogenannte „Psychopharmakotherapie“ ist eine somatische Therapie für seelische Krankheiten, die eine biologische Ursache haben.

Der Ort, an dem Psychopharmaka ihre Wirkung entfalten, ist die Synapse. Dies ist die Verbindungsstelle zwischen den einzelnen Nervenzellen, die es ihnen ermöglicht, miteinander zu kommunizieren.

Tranquilizer sind Beruhigungsmittel, deren Wirkung überwiegend angstlösend, dämpfend, ermüdend, muskelentspannend und krampflösend sind. Sie wirken bewusstseins- oder gefühlsdämpfend und können so die notwendige Aktivierung von Stressfaktoren verhindern.

Tranquilizer besitzen ein hohes Suchtpotential. Schon nach wenigen Tagen/Wochen der Einnahme können beim Absetzen des Medikamentes genau die Symptome verstärkt auftreten, gegen die sie eigentlich wirken sollen: Angstzustände, Schlafstörungen etc.

So kann ein Teufelskreis beginnen, der schließlich zu einer Tranquilizersucht führt.

Eine längere regelmäßige Einnahme von Beruhigungsmitteln führt auch zu einer Gewöhnung des Körpers, was einen Verlust der Wirkung zur Folge haben kann.

Aus diesen Gründen sind Tranquilizer nur in Ausnahmefällen und zur kurzfristigen Einnahme bestimmt.

Nebenwirkungen

Verwirrung, starke Bewusstseinsdämpfung, unkoordinierte Bewegungen, Muskelerschlaffung, Artikulationsstörungen und Kopfschmerzen, aber auch paradoxe Reaktionen auf diese Mittel wie vorübergehender Identitätsverlust sowie Angstzustände, Wutausbrüche, Schlafstörungen und Wahnideen bis zu Bewusstseinsausfällen (insbesondere bei rasch wirkenden Präparaten).

Bei Atemwegserkrankungen kann es zu bedrohlichen Komplikationen kommen, da Tranquilizer eine atemhemmende Wirkung haben können.

Beruhigungsmittel beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit, so dass eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr meist nicht mehr möglich ist!

Bekannte Tranquilizer (Handelsnamen):

Adumbran®, Lexotamil®, Tavor®, Tranxilium®, Valium® (Diazepam)

Antidepressiva nennt man verschiedene chemische Medikamente, die überwiegend bei Kranken mit depressivem Syndrom (gehemmt depressives Syndrom/ängstlich agierend depressives Syndrom) ganz unabhängig von der Genese zur Anwendung kommen. Sie wirken in erster Linie stimmungsaufhellend und antriebssteigernd oder auch dämpfend.

Eine Depression zeichnet sich durch niedergedrückte Stimmung, Freud- und Interesselosigkeit aus. Hinzu kommen oft weitere Symptome wie Appetitstörungen (gesteigertert oder gar kein Appetit), starker Gewichtsverlust, Gewichtszunahme, Müdigkeit und mangelnde Energie, Suizidgedanken, vermehrtes Grübeln und Schuldgefühle.

Man unterteilt Antidepressiva in vier Gruppen: Trizyklische Antidepressiva, Selektive Serotonin- Rückaufnahmehemmer, MAO-Hemmer und Tetrazyklische Antidepressiva.

Bei dem gehemmt-depressiven Syndrom werden oft folgende Mittel verabreicht (eine Auswahl mit Handelsnamen):

Fluctin® , Fevarin® , Seroxat® , Trofanil® , Anafranil® , Aurorix®,

Bei einem eher ängstlich agierend depressivem Syndrom werden z. B. folgende Mittel verabreicht (eine Auswahl mit Handelsnamen):

Saroten® , Ludiomil® , Aponal® , Tolvin® , Anafranil®, Stangyl®

Neuroleptika (sogenannte Antipsychotika) sind Psychopharmaka mit antipsychotischer, sedierender und psychomotorisch dämpfender Wirkung. Symptomen wie Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Denkstörungen wird entgegengesteuert. Hinzu kommt, dass Neuroleptika bei schweren Erregungs- und Unruhezuständen zur Sedierung eingesetzt werden können.
Gerade unter der Neuroleptikatherapie kann es zu unerwünschten und sehr beachtlichen Nebenwirkungen kommen:

  • Frühdyskinesien Symptome zu Beginn der Behandlung mit Krämpfen oder Zuckungen, geschraubten Bewegungen im Bereich des Halses und der Schulter
  • irreversible Spätdyskinesien unwillkürliche, stereotype Bewegungen, vorwiegend der Zungen-, Mund und Gesichtsmuskulatu -teilweise mit Schmatz- und Kaubewegungen-  und weitere Bewegungsstörungen
  • Parkinson-Syndrom/Parkinsonoid mit dem Erscheinungsbild der Parkinsonerkrankung (Willkürbeweglichkeit und Mimik sind stark beeinträchtigt); dabei kann es zum Zittern kommen, zur Versteifung der Muskulatur ebenso wie zu vermehrter Speichelproduktion
  • Akathisie ist die entgegengesetzte Form der etrapyramidal-motorischen Störung; subjektiv stark quälend empfundene Unruhe, wobei es dem Patienten unmöglich wird, sitzen zu bleiben; ständiger Bewegungsdrang (Tasikinesie) kann hinzukommen

Weitere Nebenwirkungen

neuroleptisches Syndrom (mit Fieber und Bewusstseinsstörungen), Mundtrockenheit, niedriger Blutdruck, Hormonstörungen, Gewichtszunahme, Blut- und Leberschäden

Bekannte Neuroleptika (Handelsnamen):

Atosil®,Dogmatil®, Fluanxol®, Haldol®, Imap®, Leponex®, Lyogen®, Melleril®, Neurocil®, Orap®, Risperdal®, Seroquel®, Solian®, Taxilan®, Truxal®, Zyprexa®

(Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) ist eine relativ neue Arzneimittelgruppe von Antidepressiva, die seit ungefähr 1980 benutzt wird.

Die SSRI wirken speziell auf den Botenstoff Serotonin. SSRI verhindern, dass Serotonin an speziellen Rezeptoren der Nervenzellen im Gehirn wieder aufgenommen und damit inaktiv gemacht wird.

Der Neurotransmitter Serotonin spielt in der Psychiatrie seit Jahren eine sehr große Rolle. Schon relativ früh war bekannt, dass Serotonin bei depressiven Störungen von Bedeutung is, und zwar im Sinne einer Verminderung des Serotoninspiegels im limbischen System. In den letzten Jahren sind dann zuverlässige Befunde zu Angsterkrankungen, Aggressivität, Zwangsstörungen, Impulskontrollstörungen, Persönlichkeitsstörungen (Borderline), posttraumatischen Belastungsstörungen, Suizidalität, chronischen Schmerzen und dem prämenstruellen Syndrom hinzugekommen. Auch bei schizophrenen Psychosen spielt Serotonin eine Rolle. Bei allen diesen Erkrankungen gibt es zu niedrige Serotoninspiegel im synaptischen Spalt.

Mögliche Nebenwirkungen von SSRI

  • Übelkeit und/oder Brechreiz
  • sexuelle Störungen
  • Schlafstörungen

Im Gegensatz zu den klassischen (trizyklisch- und tetrazyklischen) Antidepressiva haben die SSRI-Medikamente einen sehr spezifischen Effekt auf die Signalsysteme des Gehirns, wodurch die Nebenwirkungen geringer sind als bei den klassischen Antidepressiva.

Bekannte SSRI-Wirkstoffe

Citalopram (Cipramil®, Sepram® ), Fluxetin (Fluctin®, Fluoxetin-ratiopharm®, Fluoxetin® Stada®, Motivone®) , Fluvoxamin (Fevarin®, Fluvoxamin-neuraxpharm® ), Paroxetin (Seroxat®, Tagonis® ) , Sertralin (Gladem®, Zoloft®),

SNRI

(Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) Eine erst seit wenigen Jahren zugelassene Medikamentengruppe.

Der enthaltene Wirkstoff hemmt die Wiederaufnahme nicht nur von Serotonin (wie bei SSRI), sondern auch von Noradrenalin in den Nervenzellen. Dadurch sind mehr Serotonin und Noradrenalin an den Übertragungsstellen im Gehirn vorhanden.

Nebenwirkungen von SNRI

  • Blutdrucksteigerung
  • Brechreiz/ Übelkeit
  • Mundtrockenheit
  • Schwindel

Bekannte SNRI-Wirkstoffe

Venlafaxin (Trevilor® ), Mirtazapin ( Remergil®), Nefazodon (Nefarda®)

NARI

Eine weitere Neuentwicklung im Bereich der Antidepressiva, die in Deutschland erst seit 1999 vertrieben werden, ist die Medikamentengruppe der sogenannten NARI (spezifische Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer)

NARI wirken ähnlich wie SSRI, verhindern aber die Wiederaufnahme des Botenstoffes Noradrenalin in den Nervenzellen. Dadurch ist an den Übertragungsorten im Gehirn mehr Noradrenalin verfügbar.

Mögliche Nebenwirkungen

  • Darmbeschwerden
  • Mundtrockenheit
  • Hitzewallungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schlafstörungen

Bekannte NARI-Wirkstoffe

Reboxetin (Edronax®)

Serotonin-Syndrom

In seltenen Fällen kann es zu dem Serotonin-Syndrom, einer gefährlichen Nebenwirkung von allen Serotoninpräperaten, kommen, welche unbedingt einer ärztlichen Behandlung bedarf. Anzeichen dafür sind:

  • Agitation
  • Bewusstseinstrübung
  • Blutdruckschwankungen
  • Diarrhoe
  • Erbrechen
  • Halluzinationen
  • Hyperreflexie
  • Hyperthermie
  • Hypomanie
  • Koordinationsstörungen
  • Rigor
  • Tremor
  • Übelkeit
  • Unruhe
  • Verwirrtheit

Der gesunde Schlaf ist zur körperlichen und psychischen Entspannung absolut notwenig. Während des Schlafens wechseln sich die Schlafphasen REM-Traumschlaf (mit raschen Augenbewegungen und flachen hirnelektrischen Wellen) und der Tiefschlaf (verlangsamte hirnelektrische Wellen, auch als passiver Schlaf bezeichnet) 4- bis 5-mal ab.

Bei Ein- oder Durchschlafstörungen kann es somit zur Beeinträchtigung des Erholungsvorganges kommen. (Im Alter verändert sich das Schlafbedürfnis: Die Phasen sind nun etwas kürzer).

Was kann man gegen Schlafstörungen tun?

Sehr effektiv sind Entspannungstechniken. (Progressive Muskelentspannung, autogenes Training etc.)

Bei länger anhaltenden Schlafstörungen ist ein „Schlaftagebuch“ hilfreich. So lassen sich negative Angewohnheiten aufdecken: Kaffee am Nachmittag oder gar am Abend, schwarzer oder grüner Tee oder koffeinhaltige Limonade, Stress am Abend, zu langes Fernsehen etc.. All das kann zu Einschlafstörungen führen.

Medikamente

Erst wenn andere Versuche, die Schlafstörung zu beheben, nicht mehr ausreichen, könnte für kurze Zeit ein Medikament helfen. Man sollte jedoch sehr vorsichtig damit umgehen, da schlaffördernde Medikamente schnell abhängig machen können oder gar zum Missbrauch führen. In jedem Fall sollte man mit einem Arzt darüber sprechen, auch wenn man sich mit freiverkäuflichen Medikamenten aus der Apotheke versorgt. (Wäre es nicht sinnvoll, die Medikamente am Ende der Liste zu nennen?)

Pflanzliche Präparate

Hopfen, Baldrian, Melisse oder Johanneskraut eignen sich dank ihrer beruhigenden Wirkung gut zum Einschlafen. Man kann diese Mittel als Tee, Dragees oder in Form eines Entspannungsbads nehmen.

Chemische Präparate

Man unterscheidet hier die Wirkstoffgruppen Benzodiazepine, Barbiturate und andere Sedativa.

Barbiturate werden heute nicht mehr verschrieben und finden z. B. nur noch als Narkosemittel in Kliniken Anwendung.

Benzodiazepine ist eine nach wie vor oft verschriebene Wirkstoffgruppe. Leider wird noch viel zu großzügig damit umgegangen, denn diese Präparate haben ein hohes Abhängigkeitspotential.

Man unterscheidet hierbei zudem nach dem Halbzeitwert (Zeit, die der Körper benötigt, um exakt die Hälfte der Substanz wieder auszuscheiden). Es gibt Medikamente mit einer geringen Halbwertzeit <8 Stunden, einer mittleren Halbwertzeit >8 Stunden und einer langen Halbwertzeit von bis zu 24 Stunden. Letztere können am Tag nach der Einnahme zu einem Hangover-Effekt führen, das heißt einer unerwünschten Tagessedierung mit Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und eingeschränkter Leistungsfähigkeit wie Verkehrsuntauglichkeit! Hangover-Effekte können aber auch bei Substanzen mit einer geringen Halbwertzeit auftreten, wenn sie in höherer Dosierung eingenommen werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Abhängigkeit!!!, Benommenheit, Sehstörungen, paradoxe Reaktionen, Schwindel u. a.

Bekannte Handelsnamen:
Sonin®, Noctamid®, Planum®, Rohypnol®, Mogadan®, Halicon®, Valium®

Weitere Sedativa

Zyklopyrrolone und Imidazolpyridine (aus der Gruppe der Nicht- Benzodiazepine), z. B. Stilnox® und Zopiclon® und Wirkstoffe wieCloralhydrat, z. B. Chloraldurat®

Lithium

Die therapeutische Wirksamkeit von Lithium wurde vor allem bei manischen Zuständen nachgewiesen. In der Langzeitbehandlung wird es insbesondere zur Verhinderung von manischen und depressiven (bipolaren) Phasen eingesetzt.

Lithium ist ein Salz, welches im Körper nur in geringen Spuren vorkommt. Bei der Einnahme von Lithium muss regelmäßig der Blutspiegel überprüft werden. Das Präparat verhindert in bis zu 80 % der Fälle das Auftreten manischer und depressiver Phasen oder schwächt diese zumindest ab.

Mögliche Nebenwirkungen

Müdigkeit, Vitalitätsverlust, Verwirrtheit, Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, Veränderung des Blutbildes, Zittern und Muskelschwäche, Veränderung der Schilddrüse, Übelkeit und Veränderung des Stuhlgangs, Nierenstörungen sowie vermehrtes Wasserlassen – viel zu trinken ist bei der Einnahme von Lithium notwendig, da es sonst zu einer Überdosierung kommen kann und damit verbunden zu verstärkten Nebenwirkungen oder auch zu  allergischen Reaktionen.

Bekannte Präparate (Handelsnamen):

Hypnorex®, Quilonum®, Apogepha®

 

Carbamazepin

Carbamazepin ist eigentlich als Mittel zur Epilepsiebehandlung entdeckt worden, ist aber chemisch verwandt mit den Antidepressiva. Man stellte seine beruhigende und ausgleichend stabilisierende Wirkung bei Unruhezuständen und Stimmungsschwankungen fest.

In der modernen Psychopharmakatherapie findet es heute Anwendung:

  • zur Akut- und vorbeugenden Behandlung bei manisch-depressiven und schizoaffektiven Erkrankungen
  • bei psychomotorischen Anfällen zur Vorbeugung
  • bei neuralgischen Schmerzerkrankungen

Auch bei Carbamazepin muss der Blutspiegel regelmäßig überwacht werden!

Mögliche Nebenwirkungen

Allergische Reaktionen, Übelkeit und Magen-Darmstörungen, Schwindel, Müdigkeit, Schwäche oder Mattigkeit, Blutbildveränderungen, Appetitstörungen, Sehstörungen und Blutdruck, Herzrhythmusveränderungen.

Bekannte Präparate (Handelsnamen):

®Tegretal, ®Timonil, ®Carbamazepin-TEVA, ®Telesmin, ®Teril, ®Lexin

 

Valporinsäure

Valporinsäure wurde ebenfalls als Mittel zur Epilepsiebehandlung entdeckt. Es wird neuerdings auch zur Behandlung von bipolaren Störungen, Manien oder depressiver Symptomatik eingesetzt, wirkt stimmungsausgleichend und soll so die Spitzen von Stimmungsschwankungen reduzieren.

Mögliche Nebenwirkungen

Allergische Reaktionen, Übelkeit und Magen-Darmstörungen, Müdigkeit, Leberveränderungen, Blutbildstörungen und Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Wegen der fruchtschädigenden Wirkung sollte man diese Präparate in der Schwangerschaft unbedingt vermeiden!

Bekannte Präparate (Handelsnamen)

©Oferil, ®Ergenyl, ®Convulex, ®Leptilan


 Bücherempfehlung:

Psychopharmaka absetzen
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Psychopharmaka … Millionen schlucken sie – aber wie wird man sie wieder los?

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In dem Praxisbuch schreiben 35 Betroffene aus dem In- und Ausland (Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Jugoslawien, Neuseeland, Österreich, Schweden, Ungarn, der Schweiz, den Niederlanden und den USA) über ihre Erfahrungen beim Absetzen.

Alle leben jetzt frei von Psychopharmaka. Ergänzend berichten zehn Psychiater, Ärzte, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und Heilpraktiker, wie sie ihren Klientinnen und Klienten beim Absetzen helfen.

Die Kapitel:

Der schwere Entschluss/Absetzen ohne Probleme/Stufenweises Absetzen/Absetzen mit Absetz- und Entzugsproblemen/ Gegengewichte/Absetzen mit professioneller Hilfe/Lieber manchmal Psychopharmaka als immer/Professionell unterstützen/Die Zeit danach

Mehr Infos auch unter: www.antipsychiatrieverlag.de

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