Borderline Zufall 02e

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Hallo ihr lieben Interessierte,

 ich bin hier als Trolli bekannt. Seit 2006 bin ich User auf dieser Plattform und seit 2009 darf ich das Moderatoren-Team unterstützen.

Ich bin Jahrgang 1964 und bin seit 2005 berentet mit den Diagnose PBS und div. Nebendiagnosen. Seit 30 Jahren darf einen lieben Menschen an meiner Seite haben, mit dem ich seit 18 Jahren verheiratet bin (man, ein hartes Stück Arbeit!).

*Gefunden* hab ich diese Plattform und das Forum durch die I-Net-Suche und ich muß sagen bzw. schreiben, es ist gut so! Von Beginn an fühle ich mich hier aufgehoben, denn - wer weiß besser Bescheid als die eigenen (Leid-)Genossen?

Die Jahre hier auf der Plattform und im Forum sind nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Von einer oft recht unselbstständigen und unsicheren Persönlichkeit bin ich zu einem Menschen gereift, der meist weiß, wohin er will. Oft gelingt es mir sogar, die Schwarz-Weiße-Welt in Bunte Farben zu tauchen. U.a. auch aufgrund einer hervorragenden Therapeutin, die mich wichtige Jahre begleitet hat! Natürlich schwankt es immer mal wieder, dass kennt wohl jeder hier. Da ich (dauer-)berentet bin, habe ich (gottlob) viel Zeit, die ich für mich nutzen kann/darf/will/soll. Sozusagen Therapie in Eigenregie. Kurzum: ich kann inzwischen wieder die Schönheit des Regenbogens erkennen und mich daran erfreuen!

Träume - Visionen - Wünsche ?

Ja... sicher habe ich diese.. Aber momentan fällt es mir schwer, sie zu benennen. Ich versuche gerade im Hier-und-Jetzt zu leben.... Klar muss ich an die Zukunft denken, aber ich habe viel zu lange in der Vergangenheit gelebt (mit allem Schmerz und Drum-herum) und nun ist die Gegenwart dran! Denn was nützt mir ein Vogel der weg ist... ich erfreue mich am Rotkehlchen auf meinem Baum!

 

Mein Name ist PROBAND

- hier kommt der Vorstellungstext rein....


 

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Hier kennt man mich unter dem Namen stöpsel

Ich habe meine Diagnose erst mit 45 Jahren bekommen, nachdem mein ganzes Lebensgerüst zusammengebrochen ist. Seit dem ist es eine Berg- und Talfahrt zurück ins Leben. Es ist ein anderes Leben und es steht noch auf wackligen Füßen. Ich habe in den letzten Jahren viel über mich und meine Befindlichkeiten gelernt. Dabei wurde und werde ich auch von Ärzten und Therapeuten unterstützt. Denn dieser Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen.

Damals habe ich mich im Internet über das Thema Borderline informiert und bin auf diese Plattform gestoßen. Ich habe viel Unterstützung im Forum bekommen, bin von Menschen begleitet worden, denen es so geht wie mir, die mich verstehen und mit denen ich mich über die verschiedensten Themen austauschen kann. Damals war ich erleichtert, dass es einen Namen für die Erkrankung gibt: Borderline. Inzwischen hat dieser Name kaum noch eine Bedeutung für mich. Es sind die Symptome, an denen ich arbeite, damit mein Leben lebenswerter wird.

Das gemeinsame Miteinander hier im Forum und im Chat empfinde ich als sehr hilfreich und möchte all dies nicht mehr missen.

Liebe Grüße, eure stöpsel

(Moderatorin im Forum)

 

nofotoWer ist Noemi?

Ich bin Angehörige und seit Juli 2005 auf der Plattform.

Noemi ist ein biblischer Vorname, da „Noemie“ im Buch Rut des Tanach die Schwiegermutter der Rut und damit die Ururgrossmutter des König David ist. Es ist aber auch ein japanischer Vorname, der sich aus „nao“ (Ehrlichkeit) und „mi“ (Schönheit) zusammensetzt. Das passt eigentlich ziemlich gut zu mir, da ich sehr gläubig bin und auf Ehrlichkeit in jeglicher Hinsicht sehr viel Wert lege. Ich versuche stets in einem Menschen das Gute, die „Schönheit“, zu sehen, ich bin aber durchaus auch ein sehr realistischer und kritischer als auch ein sehr direkter Mensch, wodurch ich auf den ein oder anderen in manchen Fällen etwas ungehalten wirke. Wer mich kennt, weiß aber, das ich das nicht böse meine.

Vor einigen Jahren lernte ich einen Mann, der unter dem Borderline-Syndrom leidet, kennen und lieben. Durch diese mehrjährige und intensive Beziehung kam ich erstmals mit der Thematik in Berührung. Ich fing an mich gezielt zu informieren, indem ich viel Fachliteratur las und die Gespräche suchte. Durch ihn lernte ich auch eine meiner mittlerweile engsten Freundinnen, ebenfalls eine Betroffene, kennen. Durch diese beiden Menschen und der Fachliteratur bekam ich einen guten Einblick in das Leben eines Betroffenen, was mir bei dem Umgang mit dieser seelischen Beeinträchtigung und ihren Folgen in mancherlei Hinsicht sehr hilfreich war. Eines meiner Ziele ist die Entstigmatisierung von Borderline. Leider werden Betroffene in der Öffentlichkeit zum größten Teil immer noch wie Psychopathen hingestellt, was schlichtweg falsch ist. Sie sind feinfühlige, faszinierende, sensible sowie meist sehr kreative Menschen, die durch die Krankheit und diverse Traumata zwar gehandicapt, aber deswegen nicht "schlecht" sondern genauso wertvoll wie andere Menschen sind, und - trotz diverser Höhen und Tiefen - eine echte Bereicherung sein können, von denen man auch eine Menge Positives mitnehmen kann!

Eure Noemi

(Moderatorin im Forum und Ansprechpartnerin für Angehörige)


 

CorazónDeLimón

...Vorstellung kommt.....

( Moderatorin im Forum)


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