Borderline Zufall 01e

Sterbender Stern

Wie du über mir kniest,
unsanft an meinen Kleidern ziehst.
Nackt willst du mich sehen,
möchtest dich an mir vergehen.
Hände tasten meinen Körper entlang,
ich spüre deren drang,
wonach sie zu tasten streben,
mir bleibt keine Wahl, als mich vor dir zu ergeben.

Du flüsterst mir leise Worte zu,
möchtest, dass ich alles für dich tu.
Wie ein Widerhall klingt dein lachen in meinen Ohren,
mein Körper fühlt sich an wie erfroren,
gelähmt vor all der Angst,
es war ein so scheußliches Gefühl, als du in mich drangst.

Fettleibig und schwer,
stöhnst und schwitzt du immer mehr,
bist nur auf dein eigen Wohl bedacht,
stolz auf deine Mannes Pracht.

Ich möchte so gern weinen,
der Schmerz hält sich unerträglich zwischen meinen Beinen.
Voll Samen, voll eigenem Blut,
lässt du mich zurück, denkst, für dich ist alles gut.

Stumm pressen sich Tränen heraus,
mein Leben fühlt sich an, als sei es an dieser Stelle aus.
Meinen eigenen Körper kann ich nicht länger ertragen,
möchte vor Ekel nur noch auf ihn einschlagen,
vernichten, jede Stelle die er hat berührt,
egal, ob mich dies in den Tode führt.
(c)Laura

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