Borderline Zufall 05e

Blutige Tränen

Ich lebe in meiner eigenen Welt,
wo der Hunger mich quält,
wo Narben zeigen,
hier kannst du nicht bleiben.

Ich schaffe es nicht mehr in dieser Welt,
mir Kraft zu geben,
statt dessen muß ich mich quälen,
den Schmerz spüren,
um nicht ganz im Leben zu verlieren.

Das Leben ist kostbar - ich weis.
In meiner Hand liegt es, mein Leben zu gestalten.
Doch wenn er ruft - der Tod,
gebe ich auf und habe den Mut.

Hier kann ich meinen Frieden nicht finden,
tue denen mir gebliebenen Menschen weh,
also muß ich gehen.
Nur so kann ich Frieden geben,
den Menschen, die ich über alles liebe,
die alles haben gegeben.

Und sie wollen doch leben.

Lebe Ich?

Ich spüre die Sonne - die Wärme.
Ich spüre den Wind - den Regen.

Ich Spüre mein Herz schlagen.
Ich kann mich atmen hören.

Spüre ich mich?

Ich höre mein Herz rufen.
Ich höre mein Herz schreien.

Spüre ich mich selbst?

Ich spüre das innere Verlangen nach Leben.
Ich höre mein Innerstes rufen: Lass mich doch endlich Leben.

Ich kann nicht weinen.
Es können keine Tränen rollen.

Meine Arme und Hände - die können weinen.
Rote Tränen können rollen.

LEBE ODER EXISTIERE ICH?

 

(C) Manu


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