Borderline Zufall 02e

Neuroleptika (sogenannte Antipsychotika) sind Psychopharmaka mit antipsychotischer, sedierender und psychomotorisch dämpfender Wirkung. Symptomen wie Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Denkstörungen wird entgegengesteuert. Hinzu kommt, dass Neuroleptika bei schweren Erregungs- und Unruhezuständen zur Sedierung eingesetzt werden können.
Gerade unter der Neuroleptikatherapie kann es zu unerwünschten und sehr beachtlichen Nebenwirkungen kommen:

  • Frühdyskinesien Symptome zu Beginn der Behandlung mit Krämpfen oder Zuckungen, geschraubten Bewegungen im Bereich des Halses und der Schulter
  • irreversible Spätdyskinesien unwillkürliche, stereotype Bewegungen, vorwiegend der Zungen-, Mund und Gesichtsmuskulatu -teilweise mit Schmatz- und Kaubewegungen-  und weitere Bewegungsstörungen
  • Parkinson-Syndrom/Parkinsonoid mit dem Erscheinungsbild der Parkinsonerkrankung (Willkürbeweglichkeit und Mimik sind stark beeinträchtigt); dabei kann es zum Zittern kommen, zur Versteifung der Muskulatur ebenso wie zu vermehrter Speichelproduktion
  • Akathisie ist die entgegengesetzte Form der etrapyramidal-motorischen Störung; subjektiv stark quälend empfundene Unruhe, wobei es dem Patienten unmöglich wird, sitzen zu bleiben; ständiger Bewegungsdrang (Tasikinesie) kann hinzukommen

 

Weitere Nebenwirkungen

neuroleptisches Syndrom (mit Fieber und Bewusstseinsstörungen), Mundtrockenheit, niedriger Blutdruck, Hormonstörungen, Gewichtszunahme, Blut- und Leberschäden

Bekannte Neuroleptika (Handelsnamen):

Atosil®,Dogmatil®, Fluanxol®, Haldol®, Imap®, Leponex®, Lyogen®, Melleril®, Neurocil®, Orap®, Risperdal®, Seroquel®, Solian®, Taxilan®, Truxal®, Zyprexa®

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