Borderline Zufall 04e

Gemeinsame Merkmale der Partner von Borderlinern


  • Der Wunsch, andere sogar auf unsere eigenen Kosten glücklich zu machen (Co-Abhängigkeit)
  • die eigenen Bedürfnisse vernachlässigen
  • übertriebene Nachgiebigkeit
  • Das Gefühl, alles besser machen zu müssen, und das Beste ist nie genug (Perfektionismus).
  • Die Unfähigkeit, den Blick auf sich selbst zu richten, und die Tendenz, sich zu schnell verleiten zu lassen, sich nur noch mit dem Borderliner zu befassen. (Es ist leichter, über Probleme des Anderen nachzudenken, als über die eigenen.)
  • Das Fehlen von klaren Grenzen (Andere Menschen würden Wutausbrüche nicht tolerieren.)
  • Das Gefühl, alles besser zu wissen – was selbst den vernünftigsten Menschen zu einem „Borderline-Wutausbruch" verleitet.
  • Die Intensität und Hingabe an Verpflichtung und Treue.
  • Eine unerschütterliche Hoffnung, gepaart mit der Erwartung, dass es schaffen zu müssen, etwas Positives zu bewirken, die Umstände zu verbessern.
  • Die Bereitschaft, die geringste "Verbesserung" als unbestreitbaren Fortschritt zu interpretieren
  • Die Bereitschaft, sich selbst aufzugeben, dabei den anderen aus voller Überzeugung nicht aufzugeben und die Unfähigkeit zu erkennen, dass sich dadurch nichts verändert, außer dass die Selbstabwertung vom Anfang des Abwärtsstrudels fortgeführt wird - nur ist sie jetzt eingehüllt in einer Definition der Menschlichkeit.
  • Ein schwaches, verzerrtes Selbstbild oder einfach Selbsthass.
  • Nichts ist wirklich gut genug/das Bedürfnis, kritisiert zu werden.
  • Die Rechtfertigung der eigenen Existenz dadurch, dass man für andere lebt.
  • Das Bedürfnis, kontrolliert zu werden/die Unfähigkeit, selbst zu bestimmen.
  • Irrationale Loyalität gegenüber anderen - die Bereitschaft, das eigene Ich aufzugeben, aber niemals den anderen.
  • Die Unfähigkeit, eigene verletzte Gefühle zu erkennen, trotz emotionaler Verletzung.
  • Die Neigung, eine Situation zwar augenblicklich beurteilen zu können, jedoch die Reaktion darauf aufzuschieben (wie ein Reh vorm Scheinwerfer).
  • Die Fähigkeit, auf Genugtuung oder Wiedergutmachung – wenn es sein muss für immer – zu verzichten
  • Leid ertragendes Martyrium - niemand anderes könnte dies ertragen. („Aber ich kann es und ich tue es").
  • Die Fähigkeit zusammenzuarbeiten, aber nicht zu delegieren.
  • Die Anfangsfähigkeit, den Wald trotz der Bäume zu sehen, aber schließlich doch nicht in der Lage zu sein, dem Dschungel zu entkommen.
  • Die Unfähigkeit, Menschen zu erlauben, zu versagen oder zu leiden.
  • Die Tendenz, sich für andere verantwortlich zu fühlen, auf Kosten der Verantwortung für sich selbst. ((Wh.))
  • Unsicherheit, was die eigenen Werte betrifft, und die Abhängigkeit von der Meinung anderer.
  • Die Bereitschaft, rückwärts durch brennende Reifen zu springen, einfach alles zu tun, um die Bestätigung eines Menschen zurückzugewinnen, die vorher vorhanden gewesen zu sein schien.
  • Die Entschlossenheit, sich weiter zu bemühen, koste es was es wolle.
  • übermäßige Gewissenhaftigkeit
  • Bereit, "zu gut für diese Welt" zu scheinen, mit guten Absichten, Optimismus, eine versöhnliche Natur, man tritt ein für die bedingungslose Liebe, bietet einen Ort an, wo ein Borderliner sich warm und sicher fühlen kann - für eine gewisse Zeit.
  • Die Überzeugung, die einzige Rettung für den "armen" Borderliner zu sein. („Wenn er oder sie mir vertrauen würde, würden wir beide wahres Glück finden.")
  • Hingezogensein zu Drama, Leidenschaft und Märchen; Glaube an einen Seelenverwandten als Partner (Und wenn sie nicht gestorben sind ...) "Wenn ich diesen Menschen ‚rette', wird er/sie mir ewig verpflichtet und dankbar sein - d.h. wird mich nie verlassen." (eigene Ängste, verlassen zu werden)
  • Niedriges Selbstvertrauen, die Überzeugung, nichts Besseres verdient zu haben als das, was man hat.

©Tina Selbst



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