Borderline Zufall 04e
Frage von Moni aus Freiburg: Ich vermute, dass mein Freund ein sog."Borderliner"ist. Da es aussichtslos ist ihn zu einer Therapie zu bewegen oder zu einer Diagnostik habe ich die Frage, ob eine Beziehung haltbar ist oder nicht. Er rastet in regelmäßigen Abständen ca. alle 5 Wochen aus und bringt die Beziehung ins Wanken mit der Erklärung, es sei ihm zu eng geworden, er wisse auch nicht, warum er so verletzend wäre. Typisch für ihn ist auch an einem Tag alles in den Himmel zu loben am anderen +
Das Muster, dass Ihr Freund aufweist, könnte auch für eine andere Neurose oder Persönlichkeitsstörung sprechen (etwa narzisstische Problematik). Für mich stellen sich zwei Fragen: zum einen warum Ihr Freund sich hartnäckig weigert eine Therapie aufzusuchen? (Vielleicht weil seine Ausraster bei Ihnen letztlich zu keinen Konsequenzen führen?) Zum anderen stellt sich für mich die Frage, die Sie sich vielleicht auch stellen sollten, was Sie an ihn bindet, warum Sie das mitmachen, ob Sie diese Art des Umgangs mit Ihnen an etwas erinnert etc.?
Frage von Steffi: meine Freundin (16) ritzt sich. sie ist völlig fertig weil die ehe ihrer Eltern so gut wie vorbei ist aber sie es nicht fertig bringen sich konsequent zu trennen und die ganze Familie darunter leidet. Ich mache mir sorgen um sie und weiß nicht was ich tun soll/kann um ihr vielleicht zu helfen - ich möchte ihr wenigstens beistehen! ich weiß sie sollte am besten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, könnte ich etwas tun um ihr zu zeigen, dass das der richtige weg wäre? +
In der Tat ist es sehr manchmal sehr schwierig Jugendliche dazu zu bewegen psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen (dafür gibt es viele Gründe). Ich denke, dass Sie nicht mehr machen können, als auf diese Möglichkeit hinzuweisen. (Übrigens bedeutet Ritzen bei Jugendlichen nicht, dass unbedingt eine Borderline-Störung vorliegt.)
Frage von Manfred aus Österreich: Ich habe ca 2 Jahre lang in einer Beziehung mit einer Borderlineerkrankten gelebt. Leider habe ich über diese Krankheit erst erfahren als sie in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde. Weiters wurde bei ihr die Diagnose manische Depression gestellt. Da sie freiwillig in dem Krankenhaus war konnte sie jederzeit gehen. Seit einer Woche ist sie nun wieder zu Hause bei ihrem Vater. Laut ihrer Therapeutin liegt der Beginn dieser Krankheit schon einige Jahre +
Ihre Freundin oder Ex-Freundin sollte sich wieder bei den behandelnden Ärzten melden, wenn sie sich zu instabil fühlt. Es kann nicht Ihre Aufgabe sein, dies zu beurteilen. In manchen Fällen kann es nicht einfach sein eine manisch-depressive Erkrankung und eine Borderline-Störung voneinander zu unterscheiden. Allerdings ist diese Unterscheidung (was Therapieform und Medikamente anbelangt) von grösserer Bedeutung. Auch dafür bedarf es einer klaren Stellungnahme und Empfehlung erfahrener Psychiater.
Ich bin Mutter einer Boderliner-Tochter. Sie ist 24 Jahre alt. Z.Zt. versucht sie einen beruflichen Abschluß an einer Privatschule zu machen, die uns Eltern alles in allem 30.000 Euro kostet. Jetzt geht sie schon seit mehreren Wochen nciht mehr zu Schule. Sie hat die Therapie abgebrochen und auch die Medikamente abgesetzt. Täuscht uns aber und behauptet jeden Tag zu Schule zu gehen. Problem Sie lebt 2 1/2 Std. entfernt. Was soll ich jetzt tun. Sie einfach ins Leere laufen lassen? Hab bald keine +
Ich kann ihre Besorgtheit verstehen. Dennoch denke ich, dass in gewisser Weise ein Haltung sichtbar wird, die vielleicht auch für Ihre Tochter nicht einfach ist. Einerseits eine extrem hohe finanzielle Zuwendung, gleichzeitig wird aber diese (unterschwellig spürbar) an Bedingungen geknüpft, was man auch etwas als „Double-Bind-Situation" bezeichnen könnte und was für Borderline-Patienten nicht sehr einfach zu handhaben ist und die Dysfunktionalität eher begünstigt. Ich kann ihnen nur empfehlen, mit Ihrer Tochter klare und für beide Seiten verbindliche Absprachen zu treffen. (Zum Beispiel Geld als Darlehen, oder Geld als klares Geschenk ohne Verpflichtung oder gar keine finanzielle Unterstützung etc.)
Vor kurzem wurde bei meinem Partner (39) die Borderline-Störung diagnostiziert. In diverser Literatur konnte ich nun schockierende Übereinstimmungen mit unseren bisherigen Lebenssituationen finden und er hat auch eine (kassenfinanzierte) Therapie begonnen. Der Therapeut führt die Krankheit u.a. auf ein physikalisches Ungleichgewicht von Botenstoff-Drüsen im Gehirn zurück, obwohl ich diesbezüglich in keiner Literatur etwas finden kann. Des weiteren kam es wegen kürzliche auftretenden, heftigen Sc +
In der Tat ist es so, dass es nicht unbedingt üblich ist, dass Therapeuten empfehlen, dass ein Klient eine Beziehung beenden sollte. Die meisten Psychotherapeuten (besonders mit tiefenpsychologischem Hintergrund) sind da neutral und überlassen die Entscheidung eine Beziehung weiterzuführen oder zu beenden nach Analyse der Schwierigkeiten dem Patienten selbst. Allerdings gibt es durchaus Kollegen, die da persönliche Ratschläge geben. Ähnlich ist es mit dem Einbeziehen von Partnern in die Therapie. Es gibt Kolleginnen, die dies tun, andere jedoch nicht. Auf jeden Fall sollte darüber das Gespräch mit dem Pat. Gesucht werden.
Vor 3 Monaten, lernte ich einen Mann kennen, der (wie er später erzählte)vor 8 Jahren ein halbes Jahr in der Klinik war - Diagnose unter anderem: Borderline Syndrom. Wir hatten zunächst eine Affäre, daa eine sehr intensive, aber immer wieder unterbrochene Beziehung ( ich bin verheiratet, habe 2 Kinder, er wünscht sich eine Partnerschaft mit mir). Eine Beziehung auf freundschaftlicher Ebene scheitert immer wieder an seinen starken Gefühlen zu mir. Immer wieder gab es extreme Ausbrüche, dann wiede +
Sie vermitteln den Eindruck, dass nach einer anfänglich guten Zeit, die Schwierigkeiten in dieser Beziehung immer stärker werden. Allerdings vermute ich, dass es nicht nur Seiten Ihres Partners sind, die an der Beziehung festhalten, sondern, dass es auch von Ihrer Seite nicht einfach ist, die Beziehung zu beenden. Insofern wäre es eine Art Projektion, wenn Sie die ganze Abhängigkeit nur bei ihm sehen und nicht bei sich. Es wäre vermutlich hilfreich, wenn Sie mit einem Fachmann/Frachfrau darüber sprechen könnten, was Ihre Ambivalenz ausmacht, eine Entscheidung zu treffen.
Mich würde interessieren, wie ich es sinnvoll anstellen kann, dass ein Borderlinepatient-befindet sich in Behandlung- sich von mir los löst. +
In dem Sie sich damit beschäftigen, warum Sie sich nicht lösen können, statt sich damit zu beschäftigen, warum er sich nicht lösen kann.
Eine Freundin von mir litt als Jugendliche unter Magersucht und hat etliche Therapien hinter sich. Seit einigen Jahren lautet die Diagnose Borderline. Was mir auffällt ist: übertriebene Putzsucht, besessene Partnersuche, besessene Arbeitssuche und besessener Kinderwunsch. Wenn sie Arbeit hat, vermutet sie nach einer Weile die fürchterlichsten Intrigen und verliert oder schmeißt die Arbeit, da sie unerträglich für sie wird. Wenn sie einen Partner hat, passiert irgendwann ein Desaster; der Ehemann +
Grundsätzlich bin ich mir, nach allem was Sie schreiben, nicht ganz sicher, ob es sich wirklich um eine Borderline-Störung bei Ihrer Freundin handelt. In Frage käme auch eine Psychose oder sogenannte paranoide Persönlichkeitsstörung. Vermutlich geht es darum, dass Sie zunächst für sich festlegen, wie viel Zeit und Energie, Sie neben ihrem eigenen Leben für die Gespräche mit Ihrer Freundin aufbringen können. Dann sollten Sie versuchen, sich an diesen selbstgesetzten Rahmen zu halten (d.h. zum Beispiel ein längeres Telefongespräch im Monat oder so).
Sabrina aus Köln fragt: Ich habe kürzlich herausgefunden, dass mein Ex Partner Borderliner ist. Bislang habe ich alle Fehler bei mir gesucht, wie er mir suggerierte. Ich mußte die Beziehung beenden, nachdem ich einfach nicht mehr konnte. Dennoch dieser Zwiespalt. Ich liebe ihn noch und möchte ihm gerne helfen und für ihn da sein. Er lässt mich aber nicht mehr an sich ran, wirft mir nur immer wieder vor ich habe die Beziehung schließlich beendet, wenn ich ihn um Gespräche bete und lässt mich s +
Ich fürchte leider, dass es wenig Aussicht gibt, die Beziehung auf eine neue oder andere Ebene zu bringen, solange es vor allem Sie alleine sind, die ein Anliegen nach Veränderung hat, während – so erscheint es aus Ihren Zeilen – Ihr früherer Partner bei sich kaum eigene Anteile, die zum Scheitern der Beziehung geführt haben, erkennen kann oder mag.
Ich habe mich in eine Frau (26Jahre) verliebt, die eine vermutlich relativ stark ausgeprägteBorderline-Persönlichkeit hat. Nach den üblichen 8 Punkte Checklisten, hat sie alle 8, verschieden stark ausgeprägt. Das Problem in der Beziehung besteht hauptsächlich darin, das mir nie ganz klar ist, ob sie gerade meine Nähe will, oder nicht. Ich habe ständig Angst, sie von mir wegzudrängen, indem ich auf sie zugehe. Andererseits, weicht sie manchmal noch mehr zurück, wenn ich den Abstand aufrechterhalt +
Dazu ein Buchtip: Schluss mit dem Eiertanz. Ein Ratgeber für Angehörige von Menschen mit Borderline. von: Paul T. Mason, Randi Kreger; erschienen: April 2003; Psychiatrie-Verlag
ich musste einfach schreiben, weil ich nicht wusste wohin ich mich sonst wenden soll. Es kann sein, dass diese Frage die ich habe shcon beantwortet wird auf dieser Seite, wenn dem so ist, wünsche ich mir nur einen Verweis dorthin das genügt. Mein Problem ist folgendes: Ein sehr guter Freund von mir leidet, so glaube ich, an dem Borderlinesyndrom (sie sollen auch keine Diagnose stellen, dass tut schon sein Psychotherapeut), er verletzt sich regelmäßig, und ist psychisch ziemlich instabil, ich wol +
Sich "abzugrenzen" ist in solchen Fällen oft wirklich nicht leicht ist. (Manchmal ist es hilfreich in eine Angehörigengruppe zu gehen, die es in manchen Städten gibt.) Sie sollten auf Ihre eigenen Grenzen achten, deutlich machen, dass Sie manches vielleicht nicht gut ertragen können und sich da schützen, ohne gleichzeitig Ihrem Freund das Gefühl zu geben, dass Sie ihn als Mensch mit seinen Problemen ablehnen. Zwischen sich selbst schützen und sich abgrenzen und den anderen ablehnen oder im Stich lassen ist ein himmelweiter Unterschied. Nicht selten haben aber auch Partner und Partnerinnen von Borderline-Patienten selbst Schwierigkeiten, so dass sich auch eine eigene Psychotherapie in vielen Fällen empfiehlt, die auch dazu beitragen kann, sich besser "abgrenzen" zu können, was immer auch "sich einlassen können" heisst, ohne dass die Beziehung gefährdet wird
Ich habe eine Freundin, mit der ich eine Weile den Kontakt abgebrochen hatte, weil sie mich beleidigt und beschimpft hat und sonst bei den Menschen, die ihr nahe stehen(ihre Mutter und Freund)stets aggressiv ist. Als ich mit ihr eine enge Freundschaft geführt habe, fühlte ich mich sehr eingeengt, sie machte Kontrollanrufe, erteilte Befehle, machte mir Vorwürfe und wies auf meine Fehler hin, ohne die eigenen sich einzugestehen. Ich bin mir sicher, dass sie unter Borderline leidet, in diesen Somme +
Auf Grund der geschilderten Schwierigkeiten ist es zumindest gut möglich, dass Ihre Freundin an einer solchen Störung leidet, wobei auch andere psychische Erkrankungen grundsätzlich möglich wären. Vielleicht, wenn ich mir diese Anmerkung erlauben darf, haben Sie selbst sehr lange keine Grenzen setzen können oder wollen und dann relativ stark plötzlich das Steuer umgerissen, was zwar einerseits verständlich ist, aber vielleicht für die Freundin dann nicht ganz einsehbar war.
Ich habe in den letzten wochen und monaten eine sehr intensive beziehung zu einer borderlinerin begonnen. wir sind uns nun einig, dass wir unser leben zusammen verbringen möchten.ich habe mich viel mit der krankheit beschäftigt. da ich selbst probleme mit meiner psyche hab, kann ich ihre probleme akzeptieren. aber sie sagt immer, jetzt geht es mir auch gut. du weißt nicht, was dich erwartet, wenn es wieder los geht. ich möchte dir das nicht zumuten. ich habe mittlerweile viele hochs und tiefs mi +
Grundsätzlich gibt es nie eine Garantie, ob eine Beziehung sicher gelingen oder sicher misslingen wird. So wie Sie schreiben, sind Sie ja bereits die Beziehung eingegangen, wenn Sie auch gewisse Bedenken oder Ängste verspüren. Das heisst, die letzte Frage ist in Ihrem Fall sozusagen überflüssig, da die Beziehung bereits besteht. Grundsätzlich ist es wichtig möglichst klar für sich und auch den Partner oder die Partnerin zu definieren, was - auf Grund der eigenen individuell verschiedenen Möglichkeiten und Grenzen - in der Beziehung "drinliegt", d.h. was ausgehalten oder akzeptiert werden kann und was eben nicht. Dadurch schützt man sich und macht dem Partner oder der Partnerin deutlich, ohne ihn oder sie unter Druck zu setzen, was man selbst aushalten kann.
hallo,mein mann mit dem ich seit 25j. verheiratet bin macht mir das leben schwer.es fing damit an,dass ich vor 2j. ab und zu mit einem anderen mann ausgegangen bin nur so zum quatschen und spass haben seit mein mann dies erfahren hat ist es kaum noch auszuhalten.obwohl ich den kontakt zu dem anderen sofort abgebrochen habe glaubt er mir kein wort mehr er beschuldigt mich fast täglich,dass ich mich mit ihm treffe kontrolliert mich wo es nur geht selbst während der arbeitszeit lässt den wecker meh +
Ihr Mann hat offensichtlich eine pathologische Eifersucht. Dafür kann es verschiedene Ursachen geben (alkoholbedingt, Eifersuchtswahn, narzisstische Empfindlichkeit etc.). Ihr Mann sollte dafür Beratung bekommen. Sie selbst können dies, so meine Erfahrung, nicht alleine korrigieren. Da zum Beispiel je unauffälliger und netter Sie sich benehmen um so misstrauischer jemand mit einer entsprechenden Problematik reagieren wird.
ich bin Mutter einer 15 jährigen Tochter mit der Diagnose Borderline. Diese D. kommt sehr schnell, sie ist erst seit Mitte Mai in der Ki- u. J. psychatrie. Ich finde D. zu weitreichend. Sie verletzt sich erst seit dem sie dort ist, selbst. Kann ADHS ausgeschlossen werden und ist eine Stoffwechselstörung möglich, da sie mit Zoloft behandelt werden soll? +
Es handelt sich um drei Punkte: 1. In der Tat sollte man vorsichtig sein bei einer 15jährigen eine Borderline-Persönlichkeitsstörung zu diagnostizieren. Es kann in vielen Fällen auch eine heftige Adoleszentenkrise (Pubertätskonflikte) sein. Deshalb darf die Diagnose auch offiziell erst ab 18 gestellt werden, obwohl es andererseits schon auch 15jährige mit einer BPS gibt. Ein Klinikaufenthalt besonders bei Jugendlichen kann zum Teil manche Probleme sogar verschärfen. Es ist sicher ratsam, dass die Tochter nach der Stabilisierung möglichst bald ambulant weiterbehandelt werden kann. Der Zusammenhang zwischen ADHS und BPS ist kompliziert und sollte von den behandelnden Ärzten differentialdiagnostisch diskutiert werden. (Allerdings ändert es meist, bis auf einige medikamentöse Behandlungsoptionen nicht so viel, ob man sich für die eine oder die andere Diagnose entscheidet.)
Meine Freundin ist Borderlinerin. Sie war in mehreren Therapien, die durch massive Suizidversuche dann abgebrochen worden sind. So auch jetzt. Sie hat einen Therapeuten mit dem sie sehr gut zurecht kam, was nicht immer der Fall war. Aus verschiedenen Gründen kam es jetzt wieder zu einer Krise. Sie besorgte sich wieder Tabletten und sie sagte dies auch ihrem Therapeuten, dieser nahm dies jedoch nicht ernst. Zumindest forderte er sie noch nicht mal auf, ihm die Tabletten zu geben. Es kam, wie es k +
Das Beispiel zeigt, warum es heute störungsspezifische Borderline-Therapien gibt. (Besonders die DBT von Linehan und die TFP von Clarkin, Yeomans und Kernberg). Das Problem würde nicht auftreten, wenn Ihre Freundin klare Therapievereinbarungen hätte, wie mit Tabletten, Suizidgedanken, Intoxikationen etc. umgegangen werden soll. In dem Beispiel wurde sie selbs zum Opfer der Unklarheit. Therapeut und Patient hätten klare Richtlinien gebraucht, wie mit der Information, dass sie sich "wieder Tabletten besorgt hat",umgegangen werden soll. Zum Beispiel klares Eingehen des Therapeuten auf diesen Punkt. Abgabe der Medikamente ohne wenn und aber etc. etc.
Um zu verstehen was ich möchte..hier kurz die Konstellation... Mutter mit 3 Töchtern 15, 18, 22, Vater vor 4 Jahren verstorben, Ich seit 7 Jahren Lebensgefährte der Mutter. Am Borderline Syndrom eindeutig erkrankt ist die 18 jährige Tochter... Wie kann sie dazu gebracht werden, eine Therapie zu beginnen ?? Die Zugänglichkeit hierfür bei ihr ist sowohl von familiärer Seite, als auch von Freundes/Freundinnen Seite her gleich =0 . Jeder Kontakt, der in diese Richtung geht wird unterbunden..Gespräch +
Die belastende Situation ist gut nachvollziehbar. Allerdings ist es genau wie Sie schreiben, man kann niemanden zu seinem Glück, bzw. zur Therapie zwingen. Im Gegenteil Druck ist sogar oft kontraproduktiv. In vielen Fällen ist gerade bei Personen unter 20 Jahren der "Widerstand" gegen Therapie recht gross. Ich kann Ihnen und der Familie nur empfehlen sich selbst zu schützen, das heisst abzugrenzen und ihre eigenen Grenzen zu definieren.
Wie soll ich anfangen?! ich erzähle einfach mal. seit monaten ging es mir wunderbar zwar immer kleine probleme aber mein leben lief fast (zu gut)"normal".aber seit wochen sitze ich wieder in diesen loch wo ich kaum ein licht sehen kann. was ich fragen wollte ist:" ist es bei borderliner so, dass es wochen/mon. gut läuft und aber von einen auf den anderen tagin der gosse sitzt und keinen gund dafür hat?" oder bin ich einfach nur verrückt? +
Ja, diese "depressiven Einbrüche" sind sogar typisch und gehören zu der sogenannten affektiven Instabilität, die bei vielen Personen Teil der Borderline-Störung ist.
Meine lebensgefährtin leidet an borderline. oft versucht sie wenn es ganz schlimm ist mich in dieser zeit zu beleidigen oder zu verletzen nur damit ich sie verlasse oder nicht mehr lieben soll.weil sie halt in dieser phase keine beziehung führen kann und es dann von ihr zu einem rückzug kommt. was kann ich tun ,wie kann ich ihr in diesen momenten helfen?? +
Diese Frage kann nicht einfach beantwortet werden, zumal ohne Wissen über die Tragfähigkeit und Dauer der Beziehung. In der Regel geht es darum, sich "abzugrenzen", was aber bei Partnern nicht leicht ist. Manchmal ist es hilfreich in eine Angehörigengruppe zu gehen, die es in manchen Städten gibt. Nicht selbten haben aber auch Partner und Partnerinnen von Borderline-Patienten selbst Schwierigkeiten, so dass sich auch eine eigene Psychotherapie in vielen Fällen empfiehlt, die auch dazu beitragen kann, sich besser "abgrenzen" zu können, was immer auch "sich einlassen können" heisst, ohne dass die Beziehung gefährdet wird.
Möchte wissen, ob das Verhalten, daß mein Partner zeigt, etwas mit Borderline zu tun hat. Hier eine kurze Zusammenfassung: Mein Partner ist Alkoholiker (38 Jahre), war schon mehrfach in Therapie . In irgendeiner dieser Therapien wurde Borderline diagnostiziert, aber meines Wissens nach nicht behandelt. In unsere Partnerschaft sieht es, natürlich auch aufgrund des Alkoholismus derzeit ziemlich besch... aus. Im Moment ist er trocken, das aber erst seit kurzem. Vor ca. 6 Wochen haben wir uns getren +
Vermutlich hat der Partner keine Borderline-Störung sondern eine pathologische Eifersucht, die sich sogar auf frühere Beziehungen vor der Partnerschaft bezieht. Was damals passiert ist, kann nicht mehr geändert werden. Die Basis dieser pathologischen Eifersucht, die typisch für manchen Alkoholiker ist, ist zumeist eine erhebliche narzisstische Persönlichkeitsstörung. Der Partner wird nicht mehr als "rein" erlebt, der Betroffene hält diese "Kränkung" kaum mehr aus, obwohl sie gar nicht ihm gilt. Deutlich wird, dass der Partner oder die Partnerin vom dem pathologisch Eifersüchtigen letztlich als sog. "Selbstobjekt" zu Aufwertung oder Stabilisierung des eigenen Selbstwerts gebraucht wird.
Hallo, ich bin 32 Jahre alt und seit sechs Jahren verheiratet; zwei Kinder 5/2 .gemäß Diagnose ist meine Frau Borderlinerin. Wir hatten uns letztes Jahr getrennt nachdem sie im BKH-Kempten als Tagespatientin untergekommen ist. Die Trennung ging von ihr aus, woraufhin sie mit zwei "Freunden" aus dem BKH eine WG ins leben gerufen hatte. Einer der beiden war ihr neuer "Partner". Jedes Wochenende habe ich abwechselnd eines der Kinder mit an den Bodensee genommen. Mit der Zeit schienen meine frau und +
Die Situation ist kompliziert und hochproblematisch zumal Kinder involviert sind, die darunter leiden werden. Die Situation sollte unbedingt in die eine oder andere Richtung (d.h. klare Trennung oder klarer Versuch eine Beziehung zu führen, u.U. mit Paartherapie) gelöst werden. Hilfreich wären auch eine Angehörigengruppe, die es allerdings im Allgäu vielleicht nicht gibt.

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