Borderline Zufall 02e

Depression (lateinisch) heißt “Niederdrückung”. Umgangssprachlich wird dieses Wort gebraucht, wenn jemand traurig und lustlos erscheint, was aber keinesfalls mit der Erkrankung Depression zusammenhängen muss.

Unsere Gefühle sind wichtiger Bestandteil unserer Person. Gefühle, ob positiv oder negativ, haben ihren Sinn. Sie helfen uns beim Verarbeiten bestimmter Ereignisse und bei der Neuorientierung. Unsere Gefühle können schnell wechseln, je nach Situation.

Bei einem gesunden Menschen sollten positive und negative Gefühle/ Stimmungen in einem normalen Verhältnis zueinander stehen. Dies ist jedoch bei depressiv erkrankten Menschen nicht mehr der Fall. Sie befinden sich meist in einer lang anhaltenden unangenehmen Stimmungslage, die sich nach und nach auf das ganze Verhalten auswirkt.

Leichte Depressionen äußern sich in einigen nicht allzu stark ausgeprägten Symptomen und sind gut und schnell zu bewältigen. Ohne Behandlung können sie sich jedoch zu mittelschweren Depressionen entwickeln. Mittelschwere Depressionen zeichnen sich durch ein breiteres Spektrum an Symptomen aus und führen zu Problemen im Berufs- und/oder Privatleben. Schwere Depressionen sind eine ernsthafte Krankheit. Der Betroffene hat große Schwierigkeiten, sein alltägliches Leben zu meistern. Schwere Depressionen werden häufig von Selbstmordgedanken begleitet und müssen in der Regel von Fachärzten (Neurologe, Psychiater) oder in Fachkliniken behandelt werden.

Die häufigsten Merkmale einer Depression

  • Antriebslosigkeit
  • Fehlende Lebensfreude
  • Innere Leere und Traurigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Körperliche Beschwerden und Missbefinden
  • Innere Unruhe
  • Vermindertes Selbstwertgefühl
  • Interesselosigkeit
  • Schuldgefühle, Selbstanklagen
  • Unentschlossenheit
  • Selbstmordgedanken
  • Schlafstörungen

 

Saisonal abhängige Depression


Schlafstörungen

Man verschläft oft, fühlt sich aber nicht erholt, man hat Schwierigkeiten aufzustehen und benötigt zusätzlich einen Mittagsschlaf.


Depression

Man empfindet Verzweiflung, Kummer, Schuldgefühle, Angstzustände; tägliche Aufgaben werden zur Last; es entsteht Frustration.             
                

Zwischenmenschliche Probleme

Kontaktscheu, Gereiztheit, Libidoverlust, Gefühlsarmut treten auf.      
                                                                              

Lethargie

Man fühlt sich übermüdet, Senkung der Arbeitsfähigkeit, jegliche Arbeit erfordert besondere Mühe.


Essstörungen

Gesteigertes Verlangen nach Kohlehydraten führt zu Übergewicht.


Physische Symptome


Die Symptome – oft Gelenk- oder Magenschmerzen – treten meist im September auf und dauern bis zum folgenden April, wobei der Tiefpunkt in den dunkelsten Monaten erreicht wird.



 
Noch ein paar Interessante Zahlen:
 

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 4,4%der Männer und 13,5%der Frauen an einer Depression.
Das entspricht 7,8 Mio.Betroffenen (2,8 Mio.Männer und 5 Mio.Frauen). Ungefähr 1%der Bevölkerung erkranken an einer manisch- depressiven (oder bipolaren) Störung, d.h.insgesamt etwa 0,82 Mio.Bundesbürger.(Quelle: Max-Planck-Institut für Psychiatrie)







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