Borderline Zufall 01e
  • Der Wunsch, andere -selbst auf  eigene Kosten- glücklich zu machen. (Co-Abhängigkeit)
  • die eigenen Bedürfnisse vernachlässigen
  • übertriebene Nachgiebigkeit
  • Das Gefühl, alles besser machen zu müssen, wobei das Beste nie genug ist. (Perfektionismus)
  • Die Unfähigkeit, den Blick auf sich selbst zu richten und die Tendenz, sich zu schnell verleiten zu lassen, sich nur noch mit dem Borderliner zu befassen. (Es ist leichter, über Probleme des Anderen nachzudenken, als über die eigenen.)
  • Das Fehlen von klaren Grenzen. (Andere Menschen würden Wutausbrüche nicht tolerieren.)
  • Das Gefühl, alles besser zu wissen. (Was selbst den vernünftigsten Menschen zu einem „Borderline-Wutausbruch“ verleitet.)
  • Die Intensität und Hingabe an Verpflichtung und Treue.
  • Eine unerschütterliche Hoffnung, gepaart mit der Erwartung, es schaffen zu müssen, etwas Positives zu bewirken, die Umstände zu verbessern.
  • Die Bereitschaft, die geringste "Verbesserung" als unbestreitbaren Fortschritt zu interpretieren.
  • Die Bereitschaft, sich selbst aufzugeben, dabei den anderen aus voller Überzeugung nicht aufzugeben. Die Unfähigkeit zu erkennen, dass sich dadurch nichts verändert, sondern lediglich die Selbstabwertung vom Anfang des Abwärtsstrudels fortgeführt wird, nur ist sie jetzt eingehüllt in einer Definition der Menschlichkeit.
  • Ein schwaches, verzerrtes Selbstbild oder einfach Selbsthass. Nie gut genug sein. Das Bedürfnis, kritisiert zu werden.
  • Die Rechtfertigung der eigenen Existenz durch die Gewissheit, dass man für andere lebt.
  • Das Bedürfnis, kontrolliert zu werden/die Unfähigkeit, selbst zu bestimmen. Irrationale Loyalität gegenüber anderen. Die Bereitschaft, das eigene Ich aufzugeben, aber niemals den anderen.
  • Die Unfähigkeit, eigene verletzte Gefühle zu erkennen, trotz emotionaler Verletzung.
  • Die Neigung, eine Situation zwar augenblicklich beurteilen zu können, jedoch die Reaktion darauf aufzuschieben. (Wie ein Reh vorm Scheinwerfer.)
  • Die Fähigkeit, auf Genugtuung oder Wiedergutmachung – wenn es sein muss für immer – zu verzichten.
  • Leid ertragendes Martyrium - niemand anderes könnte dies ertragen. („Aber ich kann es und ich tue es“)
  • Die Fähigkeit zusammenzuarbeiten, aber die Unfähigkeit zu delegieren.
  • Die anfängliche Fähigkeit, den Wald trotz der Bäume zu sehen, aber schließlich doch nicht in der Lage zu sein, dem Dschungel zu entkommen.
  • Die Unfähigkeit, Menschen zu erlauben, zu versagen oder zu leiden.
  • Die Tendenz, sich für andere verantwortlich zu fühlen auf Kosten der Verantwortung für sich selbst.
  • Unsicherheit, was die eigenen Werte betrifft und die Abhängigkeit von der Meinung anderer.
  • Die Bereitschaft, "rückwärts durch brennende Reifen zu springen", einfach alles zu tun, um die Bestätigung eines Menschen zurückzugewinnen, die vorher vorhanden gewesen zu sein schien.
  • Die Entschlossenheit, sich weiter zu bemühen, koste es was es wolle.
  • übermäßige Gewissenhaftigkeit
  • Der Wunsch, "zu gut für diese Welt" zu sein. Stets mit den besten Absichten, Optimismus, eine versöhnliche Natur. Eintreten für die bedingungslose Liebe; einen Ort bieten wollen, an dem sich ein Borderliner warm und sicher fühlen kann - für eine gewisse Zeit.
  • Die Überzeugung, die einzige Rettung für den "armen" Borderliner zu sein. („Wenn er oder sie mir vertrauen würde, würden wir beide wahres Glück finden.“)
  • Hingezogensein zu Drama, Leidenschaft und Märchen; Glaube an einen Seelenverwandten als Partner (Und wenn sie nicht gestorben sind ...) “Wenn ich diesen Menschen "rette", wird er/sie mir ewig verpflichtet und dankbar sein - d.h. wird mich nie verlassen.“ (Eigene Ängste, verlassen zu werden.)
  • Niedriges Selbstvertrauen. Die Überzeugung, nichts Besseres verdient zu haben als das, was man hat.

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