Borderline Zufall 07e

allgemeine Erfahrungsberichte

 Erfahrungsbericht von Papa Bear


Name: Michael

Diagnosen seit 1999

Emotional instabile Persönlichkeit

Störung mit Sv.F60.31

Posttraumatische Belastung

Störung .F.43.1

Dissoziative Störung mit Amnesie und Stupor

F.44.2 Und F.44.0

 

Meine Kindheit

 

Am achten Tag meines Lebens kam ich mit meinen drei Geschwistern -Henny, Petra, und Marion- ins Kinderheim. Meine Eltern lebten zu der Zeit schon getrennt.

Meine Mutter musste arbeiten, mein Vater zog nach Frankfurt.

Ich wurde großgezogen von Nonnen. Am Wochenende durften wir zu meine Mutter.

An meine Zeit im Kinderheim kann ich mich kaum mehr erinnern.

Nur, das ich mit 7 Jahren zum ersten mal meinen Vater kennerlernte. Er hat uns 3 mal besucht.

Was ein Vater ist, wusste ich zu diesem Zeitpunk nicht. Meine Eltern ließen sich 1969 scheiden. Die Mädchen kamen zur Mutter, ich zum Vater.

Eigentlich sollten wir zusammen das Heim verlassen, aber meine Mutter holte nur die 3 Mädchen, 2 Tage vor mir raus. Ich saß allein im großen Sandkasten und weinte und schrie. Keiner der mich in den Arm nahm, keiner der mich tröstete, und ich fühlte mich sehr verlassen.

Ich hing doch so sehr an meiner jüngsten Schwester Marion.

Als mein Vater mich aus dem Kinderheim holte, durfte ich noch einmal zu meiner Mutter und meinen Geschwistern. Es war ein schönes Gefühl, alle wieder in die Arme zu nehmen.

Nach 2 Stunden musste ich gehen, ich wollte nicht! Meine Stiefmutter nahm mich am Arm und zog mich ins Auto. Wie ich nach Frankfurt kam weiß ich nicht mehr. Dort lernte ich meine Stiefgeschwister und 2 Halbbrüder kennen, Sie waren sehr nett zu mir. Das anpassen fiel mir nicht leicht, aber ich bemühte mich sehr.

Das Verhältnis zu meiner Stiefmutter war von Anfang an gestört. Sie lies mich spüren, das ich unerwünscht war. So passierte es, das Sie mich im Alter von 8 Jahren an Männer verkaufte. Ich fühle es heute noch. Sie weckte mich aus dem Schlaf, und riss mich an den Haaren in den Keller. Dort wartete schon ein Mann, er hatte die Hose herunter gezogen und spielte mit seinem Glied. Käthe, meine Stiefmutter stand mit einer Flasche Bier vor mir und sagte: Bücke dich, und ich will keinen Laut hören. Der Mann nahm mich brutal von hinten, ich schrie vor Schmerzen auf, aber er lies nicht ab von mir. Meine Stiefmutter schlug so lange auf mich ein bis ich aufhörte zu schreien. Sie hatte Spaß daran mich so zu  quälen. Sie lachte und sagte: “Du bist selbst Schuld, warum bist du überhaupt hierher gekommen?” Sie suchte die Männer in ihrer Stammkneipe aus, und nahm Sie mit nach Hause. Sie bekam Geld dafür, damit konnte Sie ihr Sucht bezahlen. Sie ist Alkoholikerin.

Die Männer wurden immer Perverser von Anal, Oral bis zum Urinieren und Kot für all diese Dinge wurde ich missbraucht. Sie schlugen mich, und  meine Stiefmutter sah zu und befriedigte sich selbst. Mein Vater wusste von nichts. Er war auf Montage im Ausland. Wenn das Jugendamt kann war meine Stiefmutter immer besonders lieb zu mir. Wie gerne wäre ich wieder in ein Heim gegangen, nur weg von zuhause. In der Schule wurde ich natürlich immer schlechter, die Lehrerin fragte was mit mir los sei, aber.... Ich konnte ihr doch nichts sagen....!!!! Nach der Schule setzte ich mich immer in der Küche auf den Stuhl und träumte von meiner Mutter und meinen Geschwistern.

Wenn meine Stiefmutter mit mir Reden wollte, gab ich keine Antwort. Selbst als sie mich schlug kam kein Wort aus mir heraus. Und so kam es ,das ich ins Kinderheim nach Hofheim im Taunus kam. Es hieß Vincenshaus. Dort lebte ich auf. Schulisch wurde ich so gut, das ich draußen in die Schule durfte und nicht mehr die Heimschule besuchen musste. Nur an den Wochenenden war ich zuhause. Und,.... alles fing von vorne an. Sexueller Missbrauch, Schläge und Tritte. Meinen Erziehern im Kinderheim sagte ich nichts davon ,weil man mir einredete ich wäre selbst Schuld daran. Also verstellte ich mich.. Im Heim immer der Lustige, zuhause das Schwein. Es ging so weiter bis zum 14. Lebensjahr. Danach holte mich mein Vater aus dem Kinderheim. Er hatte einen neuen Job im Ausland -in Venezuela-. Wir alle, meine 3 Halbbrüder und ich, zogen dort hin. Das Land war wunderbar! Ich fühlte mich sehr wohl. Wir gingen in eine deutsche Schule. Dort erlangte ich meine Realschulabschluss.

Meine Stiefmutter schlug mich sehr oft, wenn sie sich mit meinem Vater stritt. Mit der Hundeleine, oder mit dem Stachelhalsband von unserem Schäferhund. Grün und blau war ich. Wenn wir Schwimmen gingen und die Leute fragten warum ich immer so aussehe (mit all den blauen Flecken) sagte meine Stiefmutter: “Der Michael ist zu blöd zu laufen, der stößt überall an“. Danach verfiel meine Stiefmutter dem Alkohol immer mehr.

Nach der Schulausbildung begann ich in der Firma meines Vater eine Lehre als Bauschlosser. An den Wochenenden gingen wir Brüder immer auf Partys. Es gab dort natürlich auch Alkohol. Wenn ich Bier trank, fühlte ich mich wohl, hatte keine Hemmungen bei den Mädchen, und ich konnte dann auch Tanzen. Schnell merkte ich das Alkohol mich erwärmte und mich Reden lies.

Mit Alkohol konnte ich besser über Gefühle reden, ich war dann ein anderer Mensch. Lustig, gesprächig, lieb und empfindsam.

Meinen ersten Sex hatte ich mit der Tochter eines Nachbarn.  Sie hieß Maria -eine Venezulanerin. Es war nicht berauschend, ging alles sehr schnell, aber etwas gefühlt habe ich nicht. Hauptsache ich hatte mein erstes mal hinter mir und konnte mit den Jungs mitreden. Die Zeit verging wie im Fluge. Wir lebten 3 Jahre in Venezuela.

Die Arbeit meines Vater war beendet und so zogen wir wieder nach Deutschland. Nach Liederbach im Taunus. Ich machte meine Lehre als Bauschlosser in Höchst zu Ende. Zuhause war noch immer die Hölle los. Wenn meine Stiefmutter betrunken war, schlug sich mich noch immer. Eines Tages, mein Vater war zuhause, soff Sie wieder und wollte mich im Zimmer schlagen. Als ich mein eigenes Blut sah, packte ich sie und warf sie durch die Balkontür. Sie fiel herunter und landete im Rosenbeet. Sie hatte sich mehrmals das Schlüsselbein gebrochen.

Ich weckte meinen Vater und sagte: “Wenn du deine Frau suchst, die liegt im Rosenbeet“. Mein Vater rief den Notarzt , der fuhr sie ins Krankenhaus, mein Vater hinterher. Schnell packte ich meine Sachen und ging zu einem Kumpel. Er sprach mit seinen Eltern, und ich sie nahmen mich auf, bis ich etwas anderes gefunden hatte.

Dort lernte ich was Familie heißt. Gut die Ehe der beiden war nicht sehr berauschend, aber Sie ließen es nicht an den Kindern oder an mir aus. Ich fing ein Verhältnis mit der Mutter von meinem Kumpel an. Heidi war 36 Jahre alt. Ich 16 1/2. Sie lehrte mich, was eine Frau beim Sex mag. Ich war ein guter Schüler. Nach einem halben Jahr kam alles heraus und ich musste die Wohnung verlassen. Mein Chef hatte über der Firma noch ein Zimmer frei, und dort zog ich ein. Machte meine Lehre fertig. Mein Leben fing jetzt erst richtig an. Die Kindheit und alle anderen Erlebnisse drängte ich in meiner “verwundeten Seele.” Den Schlüssel habe ich wohl weggeworfen um alles zu vergessen. Mit 18 Jahren habe ich geheiratet, und mich für 4 Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet. Die Ehe wurde nach drei Jahren geschieden. Ich zog von Frankfurt fort und lernte in Borken - wo ich dann wohnte - meine jetzige Frau kennen. Wir lebten in einer harmonischen Familie. Ich machte eine Umschulung zum Landschaftsgärtner und war nach 2 Jahren fertig. Ich lebte ganz normal, ging zur Arbeit und hatte eine intakte Familie. Bis zum.......

 

Tag als die Krankheit ausbrach (Borderline)

 

Wir feierten meinen 35 Geburtstag im Garten. Die Kinder meiner Frau waren  da, Freunde ,Schwiegersöhne! Es war eine schöne Feier, und mein Schwiegersohn und ich wollten die Nacht in der Gartenhütte verbringen. Wir gingen so um 2 Uhr morgens in die Hütte und legten uns Schlafen. Irgendwann wurde ich wach, hatte Angst musste aus der Hütte raus und lief nach Hause. Meine Frau war sehr erschrocken als ich heim kam und fragte was los ist. Ich zitterte am ganzen Körper, ....... die Vergangenheit hatte mich wieder eingeholt.

Es war der Alptraum dieser Nacht, der alles auslöste. Ich erzählte meiner Frau was ich in meiner Kindheit erleben musste, sie war schockiert, wütend und sehr traurig. Mir ging es sehr schlecht beim Erzählen und ich schämte mich für das was mir angetan wurde.

Opfer war ich doch nicht - sondern Täter.

Montag wollte ich zur Arbeit, ich saß im Auto, fuhr los, auf einmal kam die Angst, ich zitterte und schwitzte, konnte nicht mehr weiterfahren. Meine Arme und Beine waren wie Blei. Mein Hausarzt schrieb mich für 14 Tage.

krank Mir ging es immer schlechter, die Alpträume wurden schlimmer, ich hatte Angst vor dem Schlaf. Nach 10 Tagen ohne dass ich schlafen konnte, rief meine Frau besorgt meinen Hausarzt an, dieser überwies mich ins Krankenhaus nach Bad Zwesten. Die Ärzte waren sehr nett und kümmerten sich sehr um mich. Eine Psychiaterin führte lange Gespräche mit mir, ihr erzählte ich alles. Drei Wochen später verlies ich die Klinik, bekam ein Medikament, es hieß Atosil. Ich ging wieder zur Arbeit. Die Ängste wurden wieder stärker. Nach Rücksprache mit dem Arzt erhöhten wir das Medikament auf 300mg am Tag. Mit dieser Dosis konnte ich nicht mehr arbeiten, ich lief herum wie Schmittchen-Schleicher.

Nach langen Gesprächen mit den Ärzten aus der Klink einigten wir uns auf eine 3-monatige Therapie.

Im Dezember 1999 trat ich meine Therapie in der Hardtwaldklinik für Psychisch Kranke an. Ich war sehr motiviert und wollte dass sich mein “Zustand” möglichst schnell ändert.

Am ersten Tag wurde ich von einer Ärztin und einem Psychologen untersucht. Danach wurde ich in eine Gruppe mit 9 Leuten gesteckt.

Morgens von 9 Uhr bis 9.30 Morgenrunde, (wir mussten in unsere Therapie sagen wie  wir geschlafen hatten).

9.45 Gruppengespräch bis 11.45 Uhr

12 bis 13Uhr Mittagessen

13 bis 14 Einzelgespräch

14.15 bis 16 Uhr Musiktherapie

16.15 bis 18 Uhr Kreatives-Gestalten

18 Uhr Abendessen und dann frei

23 Bettruhe

Und das jeden Tag. Nach drei Wochen - bei der Visite - wurde mir die Diagnose Borderlin gesagt.

Ich fragte nach meiner Therapie, was ist dafür eine Krankheit? Die Ärzte erklärten es mir und sagten anschließend: “Kaufen Sie sich ein Buch mit dem Namen ....Wenn Hass und Liebe sich umarmen .... von Jaochim Gneist.” Das habe ich dann auch getan, und sah auf einmal alles anders. Es war zum Teil wie ein Spiegelbild. Nach 6 Wochen habe ich mich in der Gruppentherapie geöffnet, und erzählte von meinem sexuellen Missbrauch in meiner Kindheit. Es war mir sehr unangenehm darüber zu reden. Ich schämte mich dafür, und weinte.

Da nahm mich eine Patientin aus unsere Gruppe in dem Arm, es tat sehr gut. Auf einmal sagte ein Patient er hieß Peter: “Ach so Michael, mit der Masche willst du Dir Frauen angeln hier“! Und dann kam der Satz der mich sehr tief traf: “Vielleicht hat es Dir ja auch Spaß gemacht mit den Männern!”

(Originalton von Peter). Da stand ich auf und schrie ihm meine ganze Wut über Männer an den Kopf. Mein Therapeut sprang auf und zog mich in ein anderes Zimmer. E versuchte mich zu beruhigen. Die anderen Patienten waren ebenfalls geschockt von Peter. Für mich war die Therapie zu Ende. Die Wunden die ich hatte blutenten unheimlich stark. Am diesem Abend ging ich in die Stadt und betrank mich. Ja ich wurde wieder verletzt, ich konnte dem Druck nicht mehr standhalten, und fing an mich zu schneiden. Ich ging jeden Abend mit 5 Mitpatienten in die Kneipe und trank Bier. Wir machten unsere eigenen Therapiestunden. Nach 3 Monaten verlies ich die Klinik. In meinem Abschlußbericht stand: “Herr Hanke hat  sein Therapieziel verfehlt.”

Mir wurde empfohlen für 8 Wochen nach Kassel in die Tagesklinik zu gehen. Das habe ich auch getan. Aber auch das hat mir nichts gebracht. Im Jahr 2000, im April, ging ich wieder Arbeiten, aber nach 14 Tagen ging es nicht mehr. Die Angst war wieder stärker geworden, ich lies mich wieder krank schreiben, wurde immer depressiver, hatte keine Lust mehr, zu gar nichts, selbst mein Leben wollte ich nicht mehr. Das Gehirn hörte nicht mehr auf zu rattern.

Mit Alkohol konnte ich wenigstens ein paar Stunden schlafen. Mein Hausarzt verschrieb mit Tavor und Diazepam. Das nahm ich über ein Jahr. Alkohol brauchte ich nicht mehr, nur wenn ich keine Medikamente hatte griff ich zurück auf Alkohol. Mein Arbeitsgeber lies mich begutachten und der Arzt sagte: “Herr Hanke, ich werde Sie über eine Zeit von 2 Jahren berenten.” Ich dachte der spinnt, Arbeit war mein Leben.

Mein Lebenswille war gebrochen, ich lies mich gehen. Wollte nichts hören verkroch mich im Bett, oder saß in der Küche auf meinem Stuhl und starrte die Wand an. 4 Monaten lang. Also rief meine Frau wieder den Hausarzt an, und wieder in die Psychiatrie. So ging das immer wieder. Von 2000 bis 2001 Klinik zwei Wochen zuhause und wieder Klinik. Wenn es mir gut ging, nahm ich meine Medikamente . Ich wartete schon darauf das es mir schlecht ging.

2001 machte ich die nächste Therapie in Merxhausen. Unter der Voraussetzung Benzo frei. Also ging ich in Merxhausen auf die Suchtstadion und machte 12 Wochen eine Endgiftung von Benzo. Es war sehr hart. In den ersten Wochen ging es, weil die Benzos sich ins Fettgewebe einnisteten, aber nach 4 Wochen kam der Entzug. Ich lag nur im Bett, hatte Schmerzen. Nachts schwitzte ich unsagbar. Sie gaben mir Neurocil alle Stunde. 9 Wochen später, ging ich zum ersten mal in die Arbeitstherapie. Ich hatte mich für Holz angemeldet. Es machte mir sehr viel Spaß, und ich lernte, wie kreativ ich sein kann. Nach 12 Wochen wurde ich verlegt und fing mit meiner Therapie an.

Auf Stadion waren 18 Frauen und 2 Männer.

Die Therapie war extra für Borderliner gemacht worden. Ich lernte in Einzel- und Gruppengesprächen, sowie in der Psychodukation und auch in der kognitiven Therapie wurden mir meine irrationalen Denk- und Beurteilungsmuster deutlich. In dieser Behandlung konnte ich mir gut alternative Möglichkeiten vorstellen. Durch Imaginationsübungen (innerer sicherer Ort, innerer Garten) sowie die grundsätzlichlichen Tagesstrukturierungen, aber auch durch die regelmäßige durchgängige Teilnahme in der Arbeitstherapie. Als sehr stabilisierend und spannungsreduzierend erlebte ich auch die einzeln durchgeführten Körperwahrnehmungsübungen, die Bewegungstherapie in der Gruppe sowie stützende Einzelgespräche.

Auf der Stadion lernte ich auch das Zusammenleben mit verschiedenen Charakteren. Wir kochten jeden Freitag zusammen, auch ich, der sonst nie in der Küche etwas tat. Es bereitete mir sehr viel Freude. Nach 6 Monaten kam der Abschied, Ich wusste das der Abschied mir sehr weh tut, mein Therapeut und ich schrieben ein Abschiedsrede, und die sollte ich vortragen. Die Nacht vor dem Abschied konnte ich nicht schlafen, ja ich sollte loslassen was ich mir in den 6 Monaten aufgebaut habe. Ja ich musste mich verabschieden von den lieben Mitpatienten. An diesen Morgen war ich sehr angespannt, noch schnell Abschlussgespräch mit dem Arzt und meiner Therapeutin. Das fiel mir sehr schwer, und ich sagte meiner Therapeutin, dass ich bestimmt Weinen muss wenn ich meine Abschlussrede halte. Sie sagte nur: “Herr Hanke, wenn es so ist, dann ist es auch gut.” Bei Kaffee und Kuchen wurde ich verabschiedet, und ....... ich las meine Abschiedrede. Es war furchtbar für mich, ja ich weinte auch, aber es waren Tränen der Dankbarkeit. Ich habe mich das erste mal von allen verabschiedet, bin ins Auto und habe dort sehr lange geweint. Da wusste ich, das ich das erste mal loslassen konnte. Als ich zu Hause war, machte ich einen Termin beim Psychiater. Ging wieder jede Woche zu einer Therapeutin und wurde immer stabiler. 2 Jahre bin ich stabil. ich weiß auch dass ich Rückschläge einstecken muss, und bin bereit meine Grundgedanken die mein Leben beeinflussen zu ändern.

Heute gehe ich zu meiner Therapeutin und bin bereit, umzudenken, zuzulassen und loszulassen. Meine Grundgedanken die mich am Leben hielten, um mich zu ändern und anzunehmen. Für mich ist er sehr wichtig geworden, der Austausch mit Euch. Bin heute gerne bereit anzunehmen und mehr zu lernen mit Borderline zu leben. Ich bin auf dem besten Weg gut mit meiner Krankheit zu leben, sie hat nun einen Namen bekommen mehr nicht!

Was mir noch sehr wichtig ist an dieser Stelle... meine Frau zu erwähnen.

Sie stand und steht auch noch immer zu mir, sie hat alles mit erlebt, und überlebt.

Viele Partner trennen sich, meine Frau hat immer zu mir gehalten. Sie hat einen großen Anteil daran, dass ich jetzt mit Bordeline leben kann.

Es war für mich nicht einfach mich für Euch zu öffnen, aber ich weiß, es ist ein weiterer Schritt mit meiner Krankheit zu leben!

Euer Papa_Baer




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